#frauenorte-der-podcast

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00:00:01: Frauenorte erzählen Geschichten über fünfzig Mal in Sachsen-Anhalt und auf frauenorte.net.

00:00:11: Das ist wirklich viel zu vereinfacht, wenn man sagt das war die Frauenklasse in Anführungszeichen oder man sagt einfach, dass waren echt klasse Frauen, die das

00:00:21: gemacht

00:00:21: haben.

00:00:21: Man ist jetzt mal so ein bisschen wendet ja, die sie vollbracht haben.

00:00:27: Und die haben sich dann eben da auch Ja, Material für um das Bauhaus verdient gemacht.

00:00:33: Weil die da wirklich viel erwirtschaftet haben

00:00:35: auch dann.

00:00:36: Dieses Mal treffe ich mich zum Gespräch mit Frau Dr.

00:00:40: Monika Kaiser, freiberufliche Kunsthistorikerin, Kuratorin und was in diesem Falle ganz besonders wichtig ist als Vermittlerin an der Stiftung Bauhaus Dessau unterwegs frei beruflich.

00:00:53: Und sie ist die Frau, die die Idee hatte und versandt die viele Arbeit nämlich bei der Umsetzung dieser Themenführungen die wir uns heute unseren Fokus legen.

00:01:02: Sie machen diese Themenführung, weil die Frauen Ihnen schon immer am Herzen liegen?

00:01:06: Genau so ist es!

00:01:07: Also sie begleiten mich eigentlich mein ganzes berufliches Leben lang.

00:01:14: auch schon im Studium bin ich drauf gestoßen.

00:01:18: ja das war in einer Zeit in der eben diese Themen auch an der Uni schon wichtig waren in Marburg, wo ich studiert habe.

00:01:26: Und danach auch wenn ich am Museum war oder für Vereine gearbeitet habe, war das immer ein wichtiger Bezugspunkt und es hat letztendlich auch dann dazu geführt.

00:01:36: ist sich dann auch ein Thema genommen haben für mein Doktorarbeit, wo's auch um das Thema Frauen geht nämlich Künstlerinnen-Ausstellungen der Siebziger und Achtziger Jahre.

00:01:48: Wir haben uns getroffen hier im Bauchhausmuseum deshalb Weil zu dem großen Schatz, der hier an Bauten aber auch an Sammlungsobjekten in der Stiftung vorliegt ganz zielgerichtete thematische Sonderführungen für den Frauen am Bauhaus angeboten

00:02:05: werden.

00:02:06: Und das passt ja perfekt zu unserem Frauenorteprojektansatz dass die Frauen nicht nur eine Fußnote der Bauhausgeschichte oder der Geschichte sind sondern zum Ansatzpunkt gemacht werden.

00:02:21: also solche Fragen wie Wer war hier?

00:02:23: Was hat welche Frau getan?

00:02:26: und vor allem, welche Spuren gibt es.

00:02:29: Vermutlich sind Sie, Frau Dr.

00:02:30: Kaiser auch mit einem ganz ähnlichen Ansatz ans Konzipieren dieser Sonderführung herangegangen Und vielleicht verraten Sie das mal, welche beiden Führungen hier jetzt als Gruppenführung angeboten

00:02:42: werden.

00:02:44: Das tue ich gerne.

00:02:46: Also das Ganze hat sich auch über mehrere Jahre entwickelt muss man sagen.

00:02:51: Das erste, was ich da gemacht habe im Rahmen des Kurzweilfestes.

00:02:56: Und das hab' ich dann natürlich auch in Abstimmung mit der Stiftung Bauhaus, weil das ja in die Liegenschaften der Stiftenbauhaus reingetan.

00:03:03: und dann kam von der Stifting Bauhaus.

00:03:04: Die Frau Prag insbesondere hat gesagt, wollen Sie denn nicht mal so eine Themenführung machen?

00:03:11: Es gibt jetzt das Bauhausjubiläum bald... Ich hatte das eigentlich schon im Kopf alles Und dann ist das offiziell tatsächlich so gelaufen, dass ich es also als Leitfaden entwickelt habe.

00:03:22: Mir war dabei auch wichtig, dass das Thema nicht nur bei mir bleibt sondern dass sich das verstetigt und auch öffentlich angeboten wird.

00:03:32: Also Leute, die von außerhalb kommen über die Stiftung Bauhaus wahrnehmen können und andere machen.

00:03:39: Welche Themen auch in spezifischen Themen werden jetzt als

00:03:42: Gruppenführung

00:03:43: angeboten?

00:03:43: Es

00:03:43: ist so, dass es also speziell für das Bauhausmuseum was ja im Hinblick auf die Schülerinnen und auch Meisterinnen des Bauhauses eigentlich schon relativ gut aufgestellt ist.

00:03:54: Dass es da einen speziellen Zugang eben gibt wo exponentisch rausgegriffen werden, tief von Frauen gemacht worden sind.

00:04:04: Dass die besonders hervorgehoben werden, dass auch Frauen die eine Sonderrolle einnehmen zum Beispiel Mariane Brandt, die sehr gut präsentiert ist auch nochmal anderweitig dargestellt wird.

00:04:14: Das Phänomen Künstlerinnen oder auch Frauen, die also ins Bauhaus ja in Massen gekommen sind im Anfang in Weimar, wie sich das dann verstetigt?

00:04:27: Dass man das mal in den Blick nimmt und dass man nicht diesen ver-einfachen... Einfahrenden Blick darauf nimmt und sagt ja, die Frauen sind da rausgedrängt worden aus den Klassen.

00:04:39: Ja so wie das häufig dann eben.

00:04:40: Das stimmt natürlich immer muss ein bisschen genauer vielleicht auch hingucken.

00:04:44: Wie ist das passiert?

00:04:45: Wir sind diese Prozesse abgelaufen.

00:04:47: Wie wichtig sind auch Frauen nachher in der Retrospective auf das Bauhaus also insofern als sie Dinge auch bewahren

00:04:56: und

00:04:56: der Öffentlichkeit auch wieder zugänglich machen.

00:04:59: Da wollen wir jetzt mal nicht weiter was verraten, weil es soll dieser Podcast soll ja eigentlich nur darauf aufmerksam machen dass es diese Möglichkeit gibt das man sich also dieser Geschichte der Frauengeschichte des Bauhauses auch auf diese Arten nähern kann und da wollen wir nur neugierig machen.

00:05:13: Das wollen wir heute mit diesem Gespräch machen.

00:05:15: dazu sind wir tatsächlich dann auch nochmal in die Versuchsstätte, wie sie heißt in den großen Ausstellungsraum gegangen.

00:05:22: Das werden spätestens dann merken liebe Zuhörende wenn es etwas anders im Raum klang ist.

00:05:27: Wenn's vielleicht auch mal dort und dort brummt oder auch mal ein Handy klingelt das sind dann so kleine Splitter die aber sozusagen nur als Hörprobe dienen sollen um damit Sie wissen was Sie zum Beispiel erwartet wenn sich auf diese Spurensuche begeben.

00:05:41: Und da kann man eben wie sich jetzt gleich zu hören sein wird eben auch bestimmte Exponate herausgreifen bei der Führung und darüber dann nochmal ein bisschen was erzählen.

00:05:52: Und so eine kleine Hörprobe schließt sich jetzt hier gleich an.

00:05:58: Wir gehen jetzt hier an diesen tollen Exponaten vorbei aus der Weber-Reiwerkstatt.

00:06:03: Da hat die Sammlung Stiftung Bauhaus Dessau sehr viel zu bieten, da kann man sich über einzelne Weberinnen informieren und die Exponate sind zwar in der Vitrine hier lichtgeschützt deswegen nicht so angestrahlt weil sie natürlich sehr empfindlich sind gerade dass die Ausbleichen die Farben verbleichen.

00:06:25: Die haben dann in den Anfängen eine Frauenklasse gegründet, wo sie als Frauen zusammengearbeitet haben.

00:06:31: Das war aber nicht nur ausschließlich Weber-Rei, sondern das war damals noch gemischt und das hat sich immer stärker in diese Richtung entwickelt dass es im Bereich Weber-Rai hineingehen und beim Moos dabei einfach sagen und im Auge behalten, dass sie da was Eigenständiges auch gemacht haben.

00:06:47: also die haben tatsächlich ganz neue Webareitechniken auch entwickelt und dann mit dem Schritt nach Dessau eigentlich den Schritt ins Design hineingemacht damals, mit der Webareiklasse.

00:07:02: Und das wird leicht abgetan von wegen... Ja, das ist die Frauenklasse.

00:07:08: oder wenn man dann den Spruch hört von Oskar Schlemmer wird dann so despektierlich dargestellt aber es ist wirklich eine großartige Leistung gewesen von den Frauen erbracht.

00:07:21: Und wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ja nicht nur seitens der künstlerischen oder designtätigkeit sondern auch im wirtschaftlichen Aspekt für das

00:07:28: Bauhaus

00:07:28: denn das glaube ich war ja auch eine der erfolgreichen industriell produzierten Ergebnisse aus dem Bauhaus.

00:07:36: Ja,

00:07:36: das haben Sie richtig in der Änderung.

00:07:38: Da haben wir auch an der Ausstellung sehr schönes Exponatas können wir uns gleich nochmal anschauen.

00:07:42: Das wurde zum Teil auch von den Weberinnen kritisch gesehen.

00:07:47: Wir produzieren ja nur noch.

00:07:50: Es

00:07:52: soll eben produziert werden für die Industrie und es bleibt zu wenig Zeit.

00:07:55: für die kreative Arbeit, für die Entwicklungsarbeit können wir hier sehen, nämlich gerade von dieser Weberin die dann später in der DDR gelebt hat und einen großen Teil ihres Nachlasses hier in diese Sammlung gegeben hat.

00:08:10: Das ist Greta Reichardt, die hat in Erfurt später gelebt und auch selbstständig dort gearbeitet.

00:08:18: Und von ihr gibt es hier so eine Collage aus den zwanziger Jahren Wie webend?

00:08:23: Sie brauchen moderne Qualitätsarbeit das Bauhaus übernimmt.

00:08:28: Und da ist eben der Werkmeister, der dann auch Tempo-Tempo... Die haben tatsächlich an den Webstühlen richtig Meterware auch produziert quasi und das sieht sie eben auch hier kritisch.

00:08:43: Sie sagt, da bleibt eigentlich... Also hier steht ja Erziehung am Fließband, da Die Kreativität, die sie ja gesehen haben in dieser Arbeit.

00:08:53: Das war ja für die Frauen eine kreative Arbeit.

00:08:56: und gerade dieses Handwerkliche, dass sie sagen, man entwickelt das sozusagen aus dem Gefühl heraus für die Materie, das blieb dabei auf der Strecke.

00:09:07: Und das haben die kritisch gesehen aber sie waren wirtschaftlich erfolgreich.

00:09:11: also es ist tatsächlich so.

00:09:13: Damit ihr Beitrag zum Fortbestand des Baumhauses als solches auch gelässtet.

00:09:18: Darüber erfährt man, wenn man diese Führung, die thematische Sonderführung zu den Frauen am Bauhaus im Bauhausmuseum Dessau sich interessiert dafür.

00:09:27: Und die zweite Führungen hat ja anderen sehr anders verordnet?

00:09:31: Ja genau, sie ist auf die Meisterhäuser zugeschnitten.

00:09:35: und deswegen weil ja die Meisters nicht alleine gelebt haben in diesen modernen neu konzipierten Bauten die als spektakulär gewesen sind in der damaligen Zeit, bauten der Moderne eine Vision eines modernen Lebensstils.

00:09:52: Der auch für Frauen neue Möglichkeiten eröffnet hat.

00:09:54: also dass man gesagt hat naja Die Privatsphäre wird weitestmöglich rationalisiert so das dann eben weniger Arbeit im Privatraum anfällt.

00:10:07: und wie haben die Frauen das gelebt dort mit den Meistern zusammen denn die Ateliers waren ja nicht für sie zugeschnitten.

00:10:16: Das war ja wirklich diese Atelierwohnungen oder Häuser, wo eben der Künstler dann zu Hause arbeiten konnte und das moderne Leben gelebt hat.

00:10:29: Also im Grunde pro Meisterhaus, also Doppelhaus die jeweilige Paarbeziehung, Paarkonstellation.

00:10:35: was ist darüber übermittelt?

00:10:36: Und was kann man in dem zusammen, wenn wir mal den Fokus auf die Frauen setzen?

00:10:40: Was ist dazu erzählen?

00:10:42: Und da gibt es eben sehr unterschiedliche Parkkonsolationen, was sehr interessant ist.

00:10:46: Also es gibt einerseits diejenigen mit Familie und die Paare, die ohne Kinder gelebt

00:10:52: haben.

00:10:53: das ist schon mal ein großer Unterschied.

00:10:56: dann natürlich auch immer diese sind ja Paare ,die dann zum Teil auch in zweiter Ehe zusammengelebt haben oder sich später auch getrennt haben.

00:11:07: wie wirkt sich das dann vielleicht auch aus?

00:11:10: Also die Ise Gropius ist ja zum Beispiel eine sehr wichtige Figur gewesen für das Bauhaus per se.

00:11:16: Aber als zweite Frau vom Walther Gropios, was hat sie dafür eine Rolle eingenommen?

00:11:20: Als, ich sage jetzt mal in Anführungszeichen Hausfrau, also repräsentierte sie diesen modernen Lebensstil nach außen hin und hat sehr viel fürs Bauhaus getan was alles anzuerkennen ist, aber man muss natürlich auch sehen unter welchen Bedingungen die Frauen das gemacht haben.

00:11:41: Wenn man jetzt zum Beispiel auch an die Lucia Moholy denkt, der sich dann später getrennt hat von ihrem Partner Laslo Moholly-Notsch oder die Beziehung ging zumindest auseinander und wie es das dann in der Weiterentwicklung war ja also sie, die ja auch diese fotografisch wichtigen Arbeiten fürs Bauhaus gemacht hatte in der damaligen Zeit, in der Dessertzeit Tür an Tür mit dem Ehepaar Gropius gelebt hat und wie sich das dann später um ihre Arbeit kämpfen musste, dass sie anerkannt

00:12:12: wurde.

00:12:14: Nach diesem Einblick auch über die Entstehungsgeschichte bzw welche Führungen jetzt an sich angeboten werden lassen Sie uns lieber Frau Dr.

00:12:24: Kaiser nochmal exemplarisch zwei drei Aspekte herausgreifen denn mehr wollen können wir auch nicht einmal in der kurzen Zeit.

00:12:31: und wie gesagt, wir wollen neugierig machen.

00:12:34: Nicht mehr und nicht weniger!

00:12:38: Es gibt ja mittlerweile eine wachsende Zahl an Publikationen oder auch filmische Aufarbeitung, Dokumentationen zur weiblichen Seite der Bauhausgeschichte.

00:12:49: vielleicht ganz kurz nochmal zum Einstieg einer kurzen Einordnung, welchen Größenordnungen wir jetzt gerade uns beschäftigen oder reden über welche Größenordnung.

00:13:00: Da würde ich mal einen Blick in die Statistik werfen.

00:13:02: und wie immer Quellenangaben und Literatur-Tipps sind dann im Podcastblock aufgeschrieben.

00:13:10: Frauen am Bauhaus, welche Grössenordnungen hat das?

00:13:13: Denn während dem Gropius Manifest von einem Jahrhundert neunzehnten noch geschrieben steht dass alle Personen unabhängig von Alter und Geschlecht bei entsprechender Eignung aufgenommen werden würden weil die Realität über die Bauhauszeit insgesamt doch eine andere.

00:13:28: Und ich würde jetzt ja auch gerne zusammenfassen, nicht nur die Dessauer-Zeit und die Weimarer Zeit sondern wirklich bis nach Berlin von Ninzehundneinzehn bis Neunzehntreihendreißig gab es Tausendzwarhundertdreienfünfzig Studierende am Bauhaus also Studentinnen und Studenten.

00:13:45: aber vierhundert oder darunter sind Vierhundertsechzig Frauen gewesen und das sind mit siebenunddreißig Prozent kann man sich merken also mehr als ein Drittel Frauen, also Studentinnen.

00:13:58: Wenn man dann aber schaut auf die Zahl der onehundertzweihnachzig Abschlüsse, die in dieser Bauhauszeit absolviert wurden Dann sind es mit achtunddreißig Frauen nur noch einen Fünftel der Frauen, die länger dort studiert haben und auch einen Abschluss erwerben konnten.

00:14:18: Das vielleicht noch mal so.

00:14:19: zur Einordnung, über welche großen Ordnung wir hier sprechen und was eben die Frauenbeteiligung im Studium angeht.

00:14:26: Bekanntermaßen gab es ja aber einmal nicht nur die Zugangshürde sozusagen als Frau dann studieren zu dürfen sondern vor allen Dingen dann auch die würde heute sagen die Studienlenkung in bestimmte inhaltlicher oder Richtungen was Fächer angeht oder diesen Werkstattausbildung.

00:14:48: Vielleicht können Sie dazu noch mal...

00:14:51: Ja, die Zahlen sind sehr interessant, die sie genannt haben.

00:14:55: Und bei meiner Beschäftigung mit der großen Zahl der Studentinnen des Bauhauses ist mir also folgendes aufgefallen und das kann man auch wenn man

00:15:05: die Führung

00:15:06: im Bausmuseum

00:15:07: macht oder so ein bisschen

00:15:08: neugierig machen, Vorkurs beschäftigt, auch sehen.

00:15:12: Dass also viele diesen Vorkurs der ja was ganz Innovatives gewesen ist, weil man da ja nicht wie an einer traditionellen Kunsthochschule eben dieses Kopieren gemacht hat und Zeichen nur gelernt hat in Anführungszeichen sondern dass man damit Materialien vielfältig gearbeitet hat.

00:15:28: Das war etwas ganz Neues zu der damaligen Zeit und das haben viele genutzt.

00:15:33: Also sind viele junge Frauen auch wirklich nur wegen diesem

00:15:37: Vorkurs ans Bauhaus

00:15:38: gekommen und sind dann hinterher wieder gegangen.

00:15:40: Das war zu sagen wie so ein Durchlauferhitzer, also das haben die genutzt Und es gab auch welche, die sind dann später nochmal zurückgekommen.

00:15:52: Wir sind zum Beispiel in der Web-Reiwerkstatt gewesen und haben dann auch diese neuen Techniken, die da entwickelt haben aufgegriffen oder davon profitieren wollen.

00:16:01: Und sind dann hinterher aber auch wieder ihren eigenen Weg gegangen ohne einen Abschluss zu machen.

00:16:04: also das geht in diese Richtung.

00:16:07: warum so wenige ein Abschluss gemacht haben?

00:16:10: Das war vielleicht auch nicht für alles so leicht möglich.

00:16:12: das zu tun ist ja immer eine finanzielle

00:16:14: Frage.

00:16:15: es

00:16:15: muss alles finanziert werden.

00:16:18: Und ja, natürlich die Lenkung, die Sie angesprochen haben.

00:16:22: Das ist ein Thema, weil man wollte eben keine... Die Frauen auch nicht in der Mehrheit in den Werkstätten, in den unterschiedlichen Werkstädten haben und hat sie deswegen schon ganz gerne eben in dieses traditionell angestammte, sag ich jetzt mal eine Richtung Kunsthandwerk-Weberei gelenkt.

00:16:44: Ja, die ließen sich da sicherlich auch gut lenken.

00:16:47: Das ist die andere Seite, dass die Frauen das dann auch gerne gemacht haben oder aufgegriffen haben.

00:16:53: Schwieriger war es für diejenigen, die was anderes wollten tatsächlich.

00:16:57: Also sie sich da durchzusetzen – das war sicherlich sehr schwer und da hätte es eher Ermutigung gebraucht, die dann wahrscheinlich nicht da war.

00:17:07: So würde ich das sehen.

00:17:09: Wir sind jetzt hier im Bauhausmuseum in Dessau und schauen uns die Sammlung an und mit dem besonderen Blick eben auf die Frauen der Bauhausschule.

00:17:20: Und da ist das Bauhausmuseum im Prinzip auch schon ganz gut aufgestellt, denn die vielen schon berühmteren Frauen, die in Dessert tätig waren wie beispielsweise Marianne Brandt oder auch Gunther Stölzel sind hier nicht zu übersehen.

00:17:37: Marianne Brandt ist ja die große Ausnahmeerscheinung am Bauhaus gewesen, weil sie als einzige Frau in der Metallwerkstatt in einer völlig Männerdominierten Umgebung gearbeitet hat.

00:17:51: Dort reingekommen ist sich dort auch Akzeptanz verschafft und sehr gut präsentiert in der Sammlung des Stiftungs Bauhauses in Dessau im Museum.

00:18:01: Das ist eben schon auch hier was Besonderes, weil bei Marianne Brandt das wissen viele eben nicht.

00:18:07: War auch zeitweise sogar Leiterin der Metallwerkstatt hat den Las Lomo Holy Notch, der ja der Leiter gewesen ist vertreten und hat also in dieser Zeit ihrer Tätigkeit

00:18:21: auch

00:18:21: Verhandlungen mit der Industrie geführt.

00:18:23: sie hat ja sehr viele Lampen entwickelt zusammen mit Kollegen aber auch alleine und hat da Verträge geschlossen.

00:18:31: Also sie war diejenige, die da die Verantwortung hatte in dem Zeitraum.

00:18:35: Bei Gunter Stölzl weiß man das, dass er es über einen längeren Zeitraum sieht wie Bereihwerkstatt, die sogenannte Frauenklasse geleitet hat.

00:18:41: bei Marianne Brandt ist das nicht so bekannt.

00:18:44: Mir verraten wir an der Stelle nicht gut dann gehen wir mal weiter.

00:18:47: Sie haben ja noch andere spannende Sachen versprochen aber eben wie gesagt nur zum Reinhören, zum Neugierig machen als Hörschmankerl.

00:18:56: Also das sage ich jetzt mal gerade was zu dem Schreibtisch hier, weil der ist nämlich von einer Tischlerin in der Ausbauwerkstatt gemacht worden.

00:19:03: Vera Maya Waldeck also die wäre auch in der Führung würde dir vorgestellt werden denn es war eine der wenigen Frauen die nachher das Architekturdiplom dann gemacht haben.

00:19:14: Der Weg war von den Schülerinnen über die Ausbauwerkstatt und dann in den Jahren unter Mies van der Root gab es nachher die Möglichkeit auch tatsächlich in Architekturen Diplom zu erwerben.

00:19:28: Und sie ist die erste eigentlich gewesen, die das geschafft hat.

00:19:33: Das kann man aber diesen Schreibtisch hier überhaupt nicht entnehmen, der in der Sammlung hier präsentiert wird.

00:19:37: Da steht eben nur Vera Maja Waldeck dran und dass sie dafür verantwortlich ist ja.

00:19:45: Und das ist für die Schule des Gewerkschaftsbundes in Bernau gemacht worden.

00:19:50: da hat sich auch mit gearbeitet an dem Projekt und sie später in der Bundesrepublik Deutschland als Architektin nach dem Zweiten Weltkrieg in Bonn tätig gewesen.

00:20:01: also Sie Karriere dann gemacht.

00:20:05: Und hat sich in der Zeit übrigens auch für Frauen eingesetzt, weil eben in der Sparte der Architekten haben sie Frauen sehr schwer gehabt auch in der Nachkriegszeit?

00:20:16: Wir

00:20:16: haben – wenn ich mich richtig erinnere – Aachen ist die Geburtstadt von der Emili Winkelmann, der ersten deutschen Architektin, die sich selbstständig mit einem eigenen Büro

00:20:24: gemacht hatte.

00:20:25: Hier

00:20:25: ist wiederum ein Frauenort in Brandenburg gewidmet, nämlich im Potsdam.

00:20:29: da wo sie dann gewirkt hat So greift eins ins andere.

00:20:31: Wir waren dann eigentlich die Lebensbedingungen, also Arbeitsbedingung oder Studienbedingungs für Frauen eben gerade hier am Bauhaus, dass auch diese Studentinnen wie haben sie hier zum Beispiel gelebt?

00:20:43: Und wenn Sie eben zum Beispiel umfallen, dass sie Mutter geworden sind das war ja jetzt auch nicht.

00:20:47: Also wir hatten zwar damals schon Kitas im Bereich aber Kindergärten.

00:20:53: Ja, also das war sicherlich schwierig, wenn die Frauen dann ein Kind bekommen haben Das weiß man ja auch von dieser einmal Buschersiedloff, die da dieses berühmte Spielzeug entwickelt hat.

00:21:07: Dass sie ja eigentlich damit dann auch nicht wirklich ernst genommen worden ist was sie da gemacht hat.

00:21:13: Sobald dann die Frau in diese Mutterrolle reinkam hat man das kritisch gesehen, dass sie auch noch weiter berufstätig war.

00:21:21: Ich denke, das ist wahrscheinlich auch mit dem Aspekt bei Gunther Stölzel gewesen.

00:21:25: Sie war ja die Leiterin der Februarwerkstatt und praktisch war es aber auch so, dass die zum Teil auch als Paare in dem Studentenwohnheim gewohnt haben – oder ohne Kinder schon!

00:21:40: Ja, man weiß zum Beispiel auch von der und das leitet vielleicht auch so ein bisschen über zu der Geschichte Familie Feininger.

00:21:48: die ja dann in den Meisterhäusern sehr schön aufgearbeitet worden ist auch in der letzten Zeit, dass Julia Feininger, die ja nun Künstlerin gewesen

00:21:56: ist.

00:21:57: Die Frau von dem Meister Lionel Feininga, das sie zum Beispiel am Bauhaus das sehr genossen hat, dass sie da in der Mensa mit ihren

00:22:06: Kindern

00:22:07: essen konnte, also diese alltäglichen Geschichten Arbeitskraftbinden oder Energie binden, dass sie davon profitieren konnten.

00:22:17: Sie konnte ihre Kreativität in gewisser Weise schon noch ein Stück weit weiterleben.

00:22:25: Auch

00:22:25: in der Anfangszeit waren sie auch als Studentinnen hier und hat das eben auch genutzt.

00:22:29: Also so sind ja die Jungs sozusagen ganz früh in die Bauhausfamilie integriert wurden, dann noch einer der jüngsten Studenten geworden weil sie das gar nicht anders kannten als dass sie regelmäßig zum Essen oder zur anderen Veranstaltung gewesen sind.

00:22:43: Das ist etwas... was ich auch immer wieder finde.

00:22:46: Wenn eben Künstlerinnen, Frauen die kreativ sind arbeiten wollen dann brauchen sie einfach eine Entlastung im privaten Bereich, die häufig sehr schwierig ist gerade bei der Selbstständigkeit und bei den Arbeitszeiten, die im kreativen Bereich erforderlich sind.

00:23:02: Und wenn dann sowas ein Angebot ist wie kann in einem Mensa essen?

00:23:05: Ich kann davon profitieren!

00:23:06: Ich mache irgendwelche Kurse mit, die mich da noch weiter bringen wo ich auch Kontakte pflegen kann Dann mache ich das natürlich auch.

00:23:15: Das war am Bauhaus scheinbar dann doch recht unkompliziert, ist ja ein positiver Aspekt auf jeden Fall.

00:23:21: Zumindest für die Meistergarten in dem Falle ob es wäre zu überlegen oder nachzuforschen wie viele andere das vielleicht auch nutzen können, ob es eine Möglichkeit war, ob das Bauhaus tatsächlich so modern war auch in diesen gesellschaftlichen Umbrüchen und diesen Wandlungen.

00:23:37: Wir haben noch ein paar Splitter eingefangen, als wir gemeinsam durch diesen großen Ausstellungsraum gegangen sind.

00:23:43: Die werden jetzt nochmal zu hören sein.

00:23:46: Versuchstätte Bauhaus?

00:23:47: Genau!

00:23:47: Es geht ja um die Bauhausschule im Grunde genommen hier.

00:23:50: Deswegen haben wir ja auch in dem Hauptraum diese großen Tische wo immer ein Lehrer und ein Schüler oder eine Schülerin... Und in diesem Fall haben wir sogar einmal Lehrerin Gunther Stölzel, die aber zusammen mit Paul Klee erscheint oder eben auch Grete Reichardt, die ja Schülerin von Kandinsky gewesen ist.

00:24:13: Also so diese Versuchstätte versucht eben die Schule stärker einen Vordergrund zu heben.

00:24:19: Um zu Marianne Brandt zurückzukommen, da ist Las Lomo Holy Notch tatsächlich sehr wichtig gewesen.

00:24:24: Die haben ja auch eine langjährige Freundschaft behalten und der hat sie praktisch gefördert indem er erkannt hat dass sie ein besonderes Talent eben hat um in der Metallwerkstatt zu arbeiten.

00:24:38: Sie war ja – das finde ich an ihr gerade schon ausgebildete Künstlerin.

00:24:42: Der hatte hier schon einen Kunststudium hinter sich und das ist auch etwas was charakteristisch für Studentinnen, die ans Bauhaus kamen.

00:24:50: Die hat in Weimar diese erste Leistungsschau gesehen – die erste Bauhausausstellung und das hat sie so fasziniert, dass sie gesagt hat, das ist was Neues!

00:25:00: Ich will an dieser Schule

00:25:01: gehen.".

00:25:02: Und hat also ihr anderes Werk über einen Haufen geworfen und hat etwas ganz Neues angefangen?

00:25:08: Also es zeigt auch diese Persönlichkeit einfach von der Künstlerin ja, die dann gesagt hatte ich gehe jetzt noch mal in die Bauhochschule.

00:25:18: Sie wurden nämlich gesagt, so und zu viele junge Frauen nach Weimar gekommen sind.

00:25:22: Es sind ja tatsächlich auch schon Künstlerinnen gewesen die schon wesentlich weiter in ihrem Lebensprozess gewesen sind und dann teilgenommen haben und das ist sowieso noch mal die Sache zu schauen... Die dann am Bauhaus waren, wie war die Zeit zuvor?

00:25:36: Wo kamen sie eigentlich her?

00:25:38: und aber auch die für die Zeit danach.

00:25:40: Aber das sind alles Themen, die sollen heute hier nicht oder können heute gar nicht schon aus Zeitgründen die Rolle spielen, obwohl es alles total spannend ist.

00:25:47: Und da gibt's ja mittlerweile auch schon sehr viele Publikationen oder mehr als wir die zum Beispiel noch vor im Jahre zweitausend dass wir den Frauenort in Dessau am Bauhause eingeweiht haben vorliegen hatten.

00:25:58: Ja, das stimmt.

00:25:59: Es ist sehr viel gemacht worden.

00:26:01: Also gerade zu den einzelnen Künstlerinnen Biografien ist es sehr viel geforscht worden und darauf kann man jetzt zurückgreifen.

00:26:07: Umso schöner, dass es dann eben automatische Sonderangebote gibt, dass man sagen kann ich nutze die Vielfalt, die hier ausgestellt ist an Objekten, an interessanten Informationen.

00:26:17: aber ich bündle die mal thematisch und sage heute sind wir mal die Frauen Ladies First Wir hatten vorhin Mariane Brandt, dass von ihr einige Exponate ja herzusehen sind.

00:26:28: Sie war auch unter anderem vertreten auf, in einer Ausstellung von jetzt um der Dreißig zum Beispiel im Kaufhaus Wertheim in Berlin.

00:26:37: Also zwei Monate lang wurde dort die Ausstellung Die Gestaltende Frau gezeigt.

00:26:42: Warum ich daraufhin anspiele und auch noch eine weitere Ausstellung hinweisen möchte ist eben der Fakt dass Frauen sich auch gegenseitig unterstützt haben.

00:26:51: Diese Ausstellung im Kauf-Haus-Wertheim zum Beispiel kam zu Standau für Initiative des deutschen Staatsbürgerinnenverbandes Und hat sozusagen Frauen und Künstlerinnen eben als Künstlerin an sich dargestellt, nicht weil sie Frauen waren sondern Künstlern an sich gezeigt.

00:27:04: Und hat eben doch ein recht positives Echo auch bekommen in der Öffentlichkeit.

00:27:10: Dieses Zeigen in der öffentigkeit war auch einer weiteren Frau ganz wichtig nämlich der Doktorin Dönlemann.

00:27:26: Die Direktoren des städtischen Museums Indiana geworden.

00:27:32: Wenn ich die erst, da war einer der ersten Frauen, die solche Positionen in Museen begleiten durften und die hat sie auch sofort genutzt.

00:27:39: Und hat

00:27:40: das Programm ausgerichtet und hat allerdings nicht im selben Jahr, neunzehn-dreißig dann eine Ausstellung mit einem ähnlichen Titel und einen ähnliche Schlagrichtung kuratiert und in die Öffentlichkeit gebracht, nämlich es nannte sich dann gestaltender Arbeit der Frau alle Gebiete, in denen sich Frauen künstlerisch betätigt haben gezeigt und hat eben grundsätzlich nur künstlere Spitzenleistungen ausgestellt.

00:28:06: Das finde ich wiederum ja auch eine Parallelin die Gegenwart dass Frauen sich sozusagen untereinander coachen bzw befördern kuratieren, sich in die öffentliche Wahrnehmung bringen sich da unterstützen das ist glaube ich bis heute ein Thema.

00:28:26: dass das öffentlich wird und so etwas kann eine Einzelne nie erreichen.

00:28:33: Das geht gar nicht, also da müssen viele zusammenwirken.

00:28:40: Und ich glaube auch, dass es für die Frauen sehr wichtig ist, dass sie sich gegenseitig fördern und unterstützen.

00:28:47: Ja, jetzt haben wir ganz viel beleuchtet.

00:28:50: Wie gesagt dieser Podcast sollte ja nicht die Geschichte an sich erzählen sondern sollte neugierig darauf machen wo hier

00:28:57: in Dessau...

00:28:58: Nicht nur aber natürlich ganz besonders auch im Rahmen der Jubiläumsangebote zu Hundert Jahre Bauhaus in DESSAU An.

00:29:07: die Substanz heißt ja der große Rahmen das große Motto für dieses Jubilänum Wo man hier in dessen gezielt auf Spurensuche nach den Frauen am Bauhaus gehen kann.

00:29:18: Da haben wir darauf hingewiesen, dass es einmal möglich über eine Gruppenführung im Bauhausmuseum in Dessau oder aber eben dann einer separaten Führung an dieser Stelle noch mal ganz wichtig ist die Berateführung sich die Meisterhäuser unter dem Sinne der Paarbeziehungen, die dort existiert haben nochmal zu besuchen und sich das zu verdeutlichen.

00:29:39: Und eine dritte Variante kurzer Zeit ja auch möglich, wenn sie sozusagen in den Gebäuden unterwegs gewesen sind und dann nachher Lust haben auf ein paar Schritte an der frischen Luft gibt es eben auch die Möglichkeit eine einstündige Tour.

00:29:54: Die Frauen des Bauhauses durch die Stadt zu unternehmen.

00:29:58: das kann man dann wiederum über die Touristinformationen sich da informieren wo wie was das möglich ist.

00:30:06: Frau Dr.

00:30:08: Kaiser ich würde sagen wir haben mit unserem Gespräch, aber sie vor allen Dingen mit der Konzeption und auch dem Leitfaden.

00:30:16: Und den Leitfedern die Sie daraus hin entwickelt haben damit Sie hier in den musialen Einrichtungen eben viel mehr Menschen erreichen können als Sie das selber meinetwegen mit einer einzelnen Führung machen können doch den Beweis angetreten dass das was wir auf unserer Frauenortetafel am historischen Bauhausgebäude im Umfeld dort notiert haben Auf unserer Frauenordertafel ist zu lesen, Zitat.

00:30:43: Die Frauen haben die Entwicklung vom kunstgewerblichen Fraunstudium zur technisch und auch gestalterisch hochkarätigen Ausbildung mitgestaltet, die wiederum maßgeblich zur Professionalisierung von Frauen in Kunst-, Design- und Architektur bei

00:31:01: Trug.

00:31:02: Ich finde, das ist sehr charakteristisch gerade und vielleicht ein schöner Schlusspunkt auch für die Dessertzeit.

00:31:08: Weil da kann man dann tatsächlich auf diese Webereiwerkstatt, die sogenannte Frauenklasse nochmal verweisen.

00:31:15: Und das wendet das sozusagen ins Positive.

00:31:19: Das war ja auch immer das Problem.

00:31:21: Für das Bauhaus wollte sich ja vom Kunstgewerbe abgrenzen.

00:31:25: Und Kunstgewärbe ist eben der Bereich gewesen in den Frauen zuerst an Hochschulen rein durften.

00:31:30: Viele haben ja auch erst an der Kunstgewerbeschule studiert und sind dann nach

00:31:33: ans Bauhaus

00:31:34: gekommen.

00:31:35: Das sieht man auch in vielen Biografien, die haben tatsächlich in dieser Webereiklasse das geschafft wirklich zum modernen Design eigentlich zu entwickeln.

00:31:47: Die haben an diese handwerkliche Tradition für die Gestaltung festgehalten und gesagt, dass lässt sich nur aus dem Handwerk entwickeln und haben aber dann an den modernen Webstühlen das umgesetzt Viel zu vereinfacht, wenn man sagt das war die Frauenklasse in Anführungszeichen.

00:32:04: Oder man sagt einfach, dass waren echt klasse Frauen, die das gemacht haben.

00:32:08: Man ist jetzt mal so ein bisschen politisch wendet, ja?

00:32:12: Die sie...die das vollbracht haben und die haben sich dann eben da auch Material für um das Bauhaus verdient gemacht weil die da wirklich viel erwirtschaftet haben.

00:32:24: Genau, die wirtschaftliche Grundlage dafür dass das Bauhaus als Schule an sich auch existieren kann und auch das Anliegen von Gropius in Richtung Industrie sich modern aufzustellen ist glaube ich gerade da in dem Bereich sehr erfolgreich vielleicht eher stillschwängend aber erfolgreich umgesetzt hat funktioniert.

00:32:43: Wir sind mit unserem Gespräch gestartet zum Beispiel mit Fragen wer war hier Was hat welche Frau getan?

00:32:49: Welche Spuchen gibt

00:32:50: es?".

00:32:51: Und da sehe ich definitiv eine große Gemeinsamkeit mit ihrem Anliegen vor Dr.

00:32:55: Kaiser, was sie ja schon erläutert haben und was sie vor allen Dingen.

00:32:59: Das ist eben das, was mir besonders wichtig ist, dass Menschen auch wissen, dass man dazu eben auch thematische Sonderführungen erleben kann.

00:33:13: für Frauen nicht nur interessieren, sondern eben auch mit Frauengeschichte beschäftigen und die wiederum für breite Interessengruppen zu erschließen.

00:33:22: Das ist ein ganz wichtiger Beitrag und ich bin ganz froh dass ich sie in unserem Frauenorte-Netzwerk dabei habe.

00:33:29: Herzlichen Dank!

Über diesen Podcast

FrauenOrte erzählen Geschichte(n), 52 mal in Sachsen-Anhalt und unter www.frauenorte.net. Der Podcast möchte die markanten FrauenOrte-Tafeln ergänzen, die "Geschichten dahinter" zu Gehör bringen. Akteur*innen vor Ort lassen uns teilhaben an Frauen-Schicksalen, Arbeitswelten und an den historischen Leistungen starker Frauen, die seit dem 10.Jahrhundert in Sachsen-Anhalt gelebt und gewirkt haben. Ergänzt werden diese Geschichten durch Videos auf dem eigenen FrauenOrte YouTube-Kanal.

von und mit Anke Triller

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